Im Zentrum von Anne Ullrichs Kunst stehen abstrakt-reduzierte Raumlandschaften. Bezeichnend für ihre Werke ist die Konzentration auf den Ausdruck der Linie und der Pinselspur, die in einer spannungsreichen Beziehung mit der Offenheit des Grundes stehen. Die Materialität der eingesetzten Medien sowie die Sichtbarkeit des Arbeitsprozesses sind ein wesentlicher Teil der Bildwirkung.                      

Die Raumlandschaften wechseln zwischen konkreteren Landschafts- bzw. Zivilisationsräumen und abstrakten Ausdrucksformen. Bei den konkreten Thematiken geht es häufig um die Faszination, die von Vergangenem und dessen Spuren ausgeht.

Bei den rein abstrakten Arbeiten sind die dynamischen Beziehungsverhältnisse im Bild entscheidend. Immer geht es darum, das Wechselspiel von innerer und äußerer Bewegtheit, von spezifischer Erfahrung und offener Deutung in einen Resonanzraum zu übertragen.

Elisabeth Mittag

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